Ob im Mitarbeitergespräch, Jobinterview oder Projektmeeting: Feedback von anderen zeigt uns auf, was wir gut erledigt haben und was (noch) nicht. Aber welchen Teil davon hören wir gerne zuerst – die positive oder die negative Rückmeldung? Welche Reihenfolge ist wirksamer? Und ziehen wir eine bestimmte Reihenfolge vor, wenn wir selbst positives und negatives Feedback geben müssen?

Was möchtest du zuerst hören: Die gute oder die schlechte Nachricht?

Ob im Mitarbeitergespräch, Jobinterview oder Projektmeeting: Feedback von anderen zeigt uns auf, was wir gut erledigt haben und was (noch) nicht. Aber welchen Teil davon hören wir gerne zuerst – die positive oder die negative Rückmeldung? Welche Reihenfolge ist wirksamer? Und ziehen wir eine bestimmte Reihenfolge vor, wenn wir selbst positives und negatives Feedback geben […]

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Die Studie zeigt, dass es die Regeln von Wikipedia sind, die dies ermöglichen: Denn jeder Texteintrag muss mit Quellen belegt werden und neutral formuliert sein. Das führt dazu, dass die Deutung der Informationen und Ereignisse nicht auf einzelnen Personen und deren Wissen fundiert, sondern auf den Regeln der Wikipedia. So liegt die Basis der Schwarmintelligenz im System der Wikipedia.

Schwarmintelligenz: Laien schreiben hochwertigen Text zu Fukushima

Heute jährt sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum dritten Mal. Deren Ursachen sind komplex und selbst für Experten nur schwer in ihrer Fülle zu verstehen. Eine Studie, die KollegInnen vom Leibniz-Institut für Wissensmedien jetzt im Journal of the Learning Sciences veröffentlicht haben zeigt, dass die komplexen Zusammenhänge in der Wikipedia hervorragend dargestellt wurden. Bereits zwei

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Ein Blick in den Horizon Report Higher Education 2014

Der Horizon Report wird seit 2002 vom New Media Consortium und der EDUCAUSE Learning Initiative in verschiedenen Versionen herausgegeben. In den Reports werden aufkommende Technologien mit großem Einfluss für die Bildung beschrieben. Dabei wird in 3 Zeithorizonte unterschieden: ein Jahr oder weniger, zwei bis drei Jahre, und vier bis fünf Jahre. Aufgrund des umfangreichen Erstellungsverfahrens

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Von nah und fern: Aus der Distanz heraus lassen sich andere besser verstehen

Hat Ihr Kollege nun verstanden, dass Ihre Bemerkung, sein (eigentlich leistungsstarkes) Team könnte ruhig „etwas mehr Einsatz zeigen“, nur ironisch gemeint war? Oder hat er diesen Kommentar etwa ernst genommen? Erfolgreiche Kommunikation ist manchmal leichter gesagt als getan – gerade dann, wenn wir unser Gegenüber nicht so gut einschätzen können. Um Missverständnisse zu verhindern, hilft

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Seit 3 Jahren schreiben wir auf wissensdialoge.de zum Thema Organisationales Lernen und Wissensmanagement. Inzwischen lebt und arbeitet die Hälfte von uns nicht mehr in Tübingen. Manch einer hat geglaubt, dass es uns deshalb schnell nicht mehr geben würde. Zum Glück war das ein Irrtum! Zum Glück für uns Autoren - und hoffentlich auch zum Glück für Sie, unsere Leser.

Persönlicher Rückblick auf 3 Jahre wissensdialoge.de

Seit 3 Jahren schreiben wir auf wissensdialoge.de zum Thema Organisationales Lernen und Wissensmanagement. Inzwischen lebt und arbeitet die Hälfte von uns nicht mehr in Tübingen. Manch einer hat geglaubt, dass es uns deshalb schnell nicht mehr geben würde. Zum Glück war das ein Irrtum! Zum Glück für uns Autoren – und hoffentlich auch zum Glück

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Hurra, wir forschen interdisziplinär!

Interdisziplinäre Forschung ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Die Rahmenbedingungen tragen dabei maßgeblich zum Erfolg interdisziplinärer Teams und zur Qualität der Forschungsergebnisse bei. Download: wissens.blitz (128) Teamarbeit gewinnt in allen Forschungsbereichen immer mehr an Bedeutung (sehr eindrucksvoll zeigen dies Wuchty und Kollegen, 2007). Unter anderem kann dieser Trend darauf zurückgeführt werden, dass komplexe globale Probleme

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Immer mehr Unternehmen führen Social Media ein. Doch warum eigentlich? Hoffentlich nicht, weil es alle tun!

Social Media in Unternehmen: Wenn das Mittel zum Zweck wird

Immer mehr Unternehmen führen Social Media ein. Doch warum eigentlich? Hoffentlich nicht, weil es alle tun! Social Media sind eins der Beispiele, bei denen das Mittel – Social Media – schnell zum (Selbst-)Zweck werden kann. Will ein Unternehmen wirklich die „Weisheit seiner Mitarbeitenden“ heben? Geht es darum, die Kommunikation untereinander und hierarchieunabhängig zu fördern? Ist

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Meist wird das Verhalten mit 'sozialer Kälte' oder 'Menschen sind halt egoistisch' "erklärt". Dabei hat die Psychologie schon seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ein ziemlich gute Erklärungen dafür, warum Personen so selten helfen.

Ein kleiner Beitrag nicht nur zum kommenden Fest: Helfen oder nicht helfen?

Nehmen wir die Jahreszeit als Grund für einen kleinen Exkurs zum Thema Hilfeverhalten. Hiermit ist nicht das Spenden von Geld an wohltätige Organisationen gemeint (bei mir haben das die Abzüge vom Weihnachtsgeld erledigt), sondern das alltägliche Hilfeverhalten. Wir möchte vermutlich alle in einem Notfall richtig handeln, z.B. wenn jemand auf der Straße zusammenknickt. In der

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Verantwortungsvoll, moralisch und ehrlich – ein Arbeitstag ist manchmal voller Situationen, in denen wir vor kleineren oder größeren Entscheidungen stehen, „das Richtige“ zu tun. Dabei gilt es, den „Versuchungen“ zu widerstehen, an der ein- oder anderen Stelle die Unwahrheit zu sagen, z.B. Informationen in veränderter Form weiterzugeben oder den Fortschritt bei einer Aufgabe besser darzustellen, als er eigentlich ist. In der Regel können wir diesen Versuchungen widerstehen. Allerdings kommt es dabei manchmal auch auf so einfache Dinge wie die Tageszeit an.

Moral am Morgen: Wie die Tageszeit Entscheidungen beeinflusst

Verantwortungsvoll, moralisch und ehrlich – ein Arbeitstag ist manchmal voller Situationen, in denen wir vor kleineren oder größeren Entscheidungen stehen, „das Richtige“ zu tun. Dabei gilt es, den „Versuchungen“ zu widerstehen, an der ein- oder anderen Stelle die Unwahrheit zu sagen, z.B. Informationen in veränderter Form weiterzugeben oder den Fortschritt bei einer Aufgabe besser darzustellen,

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„Vernetzte Organisationen“, 2013 – CSCM, Forschungsgruppe Kooperationssysteme München

Was vor einigen Jahren für Unternehmen noch die Email war, sind heute social networks, Videokonferenzsysteme und Micro-Blogs. Schon lange hat die Email als Kommunikationsmedium innerhalb Unternehmen Konkurrenz bekommen. Die Forschungsgruppe Kooperationssysteme der Universität der Bundeswehr München hat im Rahmen der Studie „Vernetzte Organisationen“(2013) 222 Unternehmen mit bis zu 50.000 Mitarbeitern befragt. Davon geben 98% an,

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Diese Woche geht der Management 2.0 MOOC  (#mgmt20) zu Ende. Das wissensdialoge.de – Team hat sich am MOOC beteiligt und in den letzten sechs Wochen jeweils einen Beitrag zur aktuellen Einheit veröffentlicht. Unser Ziel war, unsere Perspektive als PsychologenInnen einzubringen, und uns mit den Beiträgen an der Diskussion zu beteiligen. Neben den inhaltlichen Themen war für mich auch die didaktische Konzeption interessant, zumal es sich (noch) um einen der wenigen MOOCs handelt, die nicht von einer Hochschule oder von Hochschul-Lehrenden angeboten werden. Drei Aspekte sind für mich am #mgmt20-MOOC bemerkenswert, die das Potential von MOOCs für organisationales Lernen klar machen, und gleichzeitig die daraus resultierenden Herausforderungen aufzeigen.

MOOCs für organisationales Lernen

Diese Woche geht der Management 2.0 MOOC  (#mgmt20) zu Ende. Das wissensdialoge.de – Team hat sich am MOOC beteiligt und in den letzten sechs Wochen jeweils einen Beitrag zur aktuellen Einheit veröffentlicht. Unser Ziel war, unsere Perspektive als PsychologenInnen einzubringen, und uns mit den Beiträgen an der Diskussion zu beteiligen. Neben den inhaltlichen Themen war für mich

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Dass ich diese Frage stelle, ist nicht überraschend in Anbetracht des Themas unseres Blogs. Ich bin jedoch mehr denn je davon überzeugt, dass ManagerInnen an einigen zentralen psychologischen Fragen nicht vorbei kommen, wenn sie moderne und effiziente Kommunikationsprozesse gestalten wollen.

(Interne) Kommunikation 2.0 – Mehr eine Frage der Psychologie als der Technik?

Dass ich diese Frage stelle, ist nicht überraschend in Anbetracht des Themas unseres Blogs. Ich bin jedoch mehr denn je davon überzeugt, dass ManagerInnen an einigen zentralen psychologischen Fragen nicht vorbei kommen, wenn sie moderne und effiziente Kommunikationsprozesse gestalten wollen.

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Innovation 2.0 — Störe meine Kreise nicht!

Das Thema im Management 2.0 MOOC ist in dieser Woche Innovation 2.0. In den Materialien dazu wird der Vernetzung und Zusammenarbeit definitionsgemäß(?) eine kritische Bedeutung gegeben. Sowohl organisationsintern — d.h. für einen regen Austausch der Mitarbeitenden zu sorgen — als auch extern, z.B. um Innovationen outzusourcen, ist die Vernetzung zentral. Allerdings frage ich mich, ob

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Thema dieser Woche ist Projektmanagement 2.0. Nun sind wir wissens.werker keine Projektmanagement-Experten, und ich möchte deshalb an dieser Stelle das Thema etwas erweitern: Projektarbeit 2.0 bezieht sich auf den zunehmenden Einsatz von Social Software und Web 2.0 Tools, um die Kollaboration und Kommunikation zu erleichtern. Dies ist verbunden mit der Tatsche, dass Projektarbeit 1) meist auch Teamarbeit ist, 2) diese Teams zunehmend selbstorganisiert und verteilt arbeiten (das etwas ältere Schlagwort ‚virtuelle Teams’ fällt mir hierzu noch ein) und 3) Projektarbeit im Team heute immer auch geteilte Verantwortung für den Projekterfolg umfasst (in der Forschung bekannt unter dem Begriff Shared Leadership).

Projektarbeit 2.0 – Teamreflexion als Schlüssel zu effektiver Projektarbeit

Johannes Moskaliuk hat letzte Woche mit einem wissens.blitz zum Thema Lernen 2.0 unsere ganz aktuelle Serie … 2.0 eröffnet. Wir wissens.werker haben uns vorgenommen, in den nächsten Wochen den MOOC Management 2.0 zu begleiten und unser Wissen zu den Themen des MOOCs zusammenzufassen. Thema dieser Woche ist Projektmanagement 2.0. Nun sind wir wissens.werker keine Projektmanagement-Experten,

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Kreativität und der Nutzen von Kreativitätskursen

Gestern hat der MOOC „Creativity, Innovation, and Change“ auf Coursera begonnen (mehr zu MOOCs). Geleitet wird der Kurs von drei Dozenten/innen von der Pennsylvania State University, jeweils mit einem Hintergrund in Ingenieurswissenschaft, aber mit unterschiedlichem Fokus. Das schlägt sich in den jeweils adressierten Aspekten von Kreativität und den gestellten Aufgaben für die Kursteilnehmer/innen nieder: Im

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Eine aktuelle Studie von Große Deters und Mehl ging der Frage nach, wie das Posten von Statusmitteilungen die empfundene Verbundenheit mit anderen und das  Einsamkeitsempfinden beeinflusst. Die Teilnehmer wurden konkret aufgefordert, bei Facebook in der folgenden Woche mehr Statusmeldungen als bisher online zu stellen; eine Vergleichsgruppe behielt ihr reguläres Level an Statusmeldungen bei. Die Ergebnisse sprechen tatsächlich für den Nutzen von vermehrten Postings: Die Teilnehmer, die mehr Mitteilungen als zuvor online stellten, fühlten sich stärker mit anderen verbunden und empfanden weniger Einsamkeit als die Vergleichsgruppe. Kurz gesagt also: Die Statusmitteilungen hatten eine positive Wirkung auf die VerfasserInnen.

„Teilen“ online: Die positive Wirkung von Statusmeldungen

Die meisten Onlineplattformen – sei es Facebook, Google+, MySpace oder Twitter – unterstützen kurze Statusmitteilungen: Darüber können wir Freunde, KollegInnen und andere soziale Kontakte auf einfache, schnelle Art und Weise über neues Wissen, heutige Erfahrungen sowie Erfolge und Misserfolge auf dem Laufenden halten. Wie genau aber wirkt sich dieses „Teilen“ auf unser Befinden aus: Fühlen

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...können Sie von unserer Gastautorin Dr. Jennifer Sparr, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU München, erfahren: "Innovation und Veränderung in Unternehmen gehen mit einer Vielzahl von Spannungen einher. Dieser Herausforderung begegnen Führungskräfte erfolgreich mit flexibler, situationsangepasster Führung" - der aktuelle wissens.blitz stellt das Konzept der beidhändigen (ambidextren) Führung vor und macht die Relevanz für Veränderungs- und Innovationsprozesse deutlich.

„Mit beiden Händen“ führen – Was das für Ihr Unternehmen heißt…

…können Sie von unserer Gastautorin Dr. Jennifer Sparr, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU München, erfahren: „Innovation und Veränderung in Unternehmen gehen mit einer Vielzahl von Spannungen einher. Dieser Herausforderung begegnen Führungskräfte erfolgreich mit flexibler, situationsangepasster Führung“ – der aktuelle wissens.blitz stellt das Konzept der beidhändigen (ambidextren) Führung vor und macht die Relevanz für Veränderungs- und

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Soziale Netzwerke wie Xing oder LinkedIn machen es einfach, mit ehemaligen Kollegen, Studienfreunden oder interessanten Leute, die man auf einem Kongress kennengelernt hat, in Kontakt zu bleiben. Granovetter hat schon in den 70er Jahren gezeigt, dass gerade solche loseren Kontakte nützlich sind, da sie sich in anderen Kreisen bewegen und daher mehr neue Information einbringen als enge Freunde (s. auch den Beitrag von Katrin Wodzicki https://wissensdialoge.de/kontakte-in-sozialen-netzwerken-was-sind-sie-wert/). Levin, Walter und Murnighan (2011) demonstrierten, dass es sinnvoll ist, eingeschlafene Beziehungen zu reaktivieren. Die Studienteilnehmer sollten Leute, die sie mindestens drei Jahre nicht gesprochen haben, anrufen und um Input bei einer beruflichen Frage bitten. Die Antworten der „schlafenden“ Kontakte erwiesen sich als ebenso nützlich wie die aus dem aktuellen Netzwerk.

Was bringen soziale Netzwerke im Berufsleben wirklich? Testen Sie es!

„Das Geheimnis für beruflichen Erfolg? Kontakte!“ ist der Slogan des Business-Netzwerks Xing. Xing betont vor allem das Finden potenzieller Kunden und Geschäftspartner. Ein großes und diverses Netzwerk kann aber auch bei Fragen im Berufsalltag weiterhelfen – z.B. der Suche nach einem Softwaretool, der aktuellsten Statistik zu einem Thema oder der Frage nach einer guten Marketingagentur.

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Oft wissen wir nicht genau, wie sich andere wirklich in einer Situation fühlen (z.B. der Vorgesetzte, dessen Projekt abgelehnt wurde) oder welche Meinung sie zu einem Thema haben (z.B. wie unser Mitarbeiter den Veränderungen in der Organisation gegenübersteht). Deshalb treffen wir häufig Annahmen darüber, indem wir von uns selbst auf andere schließen. Dieses Schlussfolgern von uns auf andere findet besonders dann statt, wenn wir uns einflussreich und mächtig fühlen: Warum ist das so - und treffen diese Annahmen dann auch zu?

Wir sind hier ohnehin einer Meinung – oder etwa nicht?

Oft wissen wir nicht genau, wie sich andere wirklich in einer Situation fühlen (z.B. der Vorgesetzte, dessen Projekt abgelehnt wurde) oder welche Meinung sie zu einem Thema haben (z.B. wie unser Mitarbeiter den Veränderungen in der Organisation gegenübersteht). Deshalb treffen wir häufig Annahmen darüber, indem wir von uns selbst auf andere schließen. Dieses Schlussfolgern von

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In Zeiten von Turbulenzen und ständigem Wandel stellt die Fähigkeit, unternehmerische Krisen erfolgreich zu meistern und aus diesen gestärkt hervorzugehen, einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar. Das Konzept der organisationalen Resilienz ist noch neu und wenig erforscht. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sehr sich dieses Konzept in der Praxis etabliert

Resilienz: Widerstandsfähigkeit von Organisationen

In Zeiten von Turbulenzen und ständigem Wandel stellt die Fähigkeit, unternehmerische Krisen erfolgreich zu meistern und aus diesen gestärkt hervorzugehen, einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar. Das Konzept der organisationalen Resilienz ist noch neu und wenig erforscht. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sehr sich dieses Konzept in der Praxis etabliert

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Eindrücke von der EAWOP 2013 in Münster

Vom 22. bis 25. Mai fand in Münster der 16th Kongress der European Association of Work and Organizational Psychology (EAWOP 2013) statt. Die Konferenz hatte als Thema die Frage: „Imagine the future world: How do we want to work tomorrow?“ und umfasste Keynotes, Workshops und Symposia zu einer Vielzahl von arbeits- und organisationspsychologisch relevanten Themen.

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Wie Macht Illusionen über Loyalität fördern kann

Gute Beziehungen sind ein entscheidender Faktor für den Arbeitserfolg: Durch sie erhalten wir von anderen Unterstützung bei anstehenden Aufgaben, können die relevanten Verhandlungspartner für ein Projekt gewinnen und erfahren an entscheidender Stelle Loyalität durch das eigene Team. Dies ist nicht mehr nur für Mitarbeitende relevant, sondern auch für Personen in Machtpositionen. Wie leicht aber fällt

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Employer Branding: Wenn sich Arbeitgeber als „Marke“ positionieren

Aufgrund von Veränderungen in unserer Umwelt verändern sich auch die Kräfteverhältnisse am Arbeitsmarkt. Der Mangel an Fach- und Führungskräften führt mehr und mehr dazu, dass sich Unternehmen als Arbeitgeber positionieren. Dies kann strategisch durch den Aufbau einer Arbeitgebermarke umgesetzt werden.

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Wikis und Blogs weisen Schwächen auf, wenn es darum geht, Entscheidern im Unternehmen Wissen in konziser Form zur Verfügung zu stellen. Es ist daher sinnvoll, diese Medien durch benachbarte Systeme zu ergänzen. Aufgrund seines Funktionsprinzips ermöglicht Social Forecasting die schnelle Aggregierung von Wissen und Erfahrung im Unternehmen, damit Entscheidern relevante Informationen zeitnah vorliegen.

Social Forecasting als Instrument des Wissensmanagements

Wikis und Blogs weisen Schwächen auf, wenn es darum geht, Entscheidern im Unternehmen Wissen in konziser Form zur Verfügung zu stellen. Es ist daher sinnvoll, diese Medien durch benachbarte Systeme zu ergänzen. Aufgrund seines Funktionsprinzips ermöglicht Social Forecasting die schnelle Aggregierung von Wissen und Erfahrung im Unternehmen, damit Entscheidern relevante Informationen zeitnah vorliegen.

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Wissensdialoge.de feiert seinen 2. Geburtstag!

Vor zwei Jahren haben wir unser erstes Posting auf wissensdialoge.de veröffentlicht und unsere Arbeit mit vier wissensblitzen begonnen. In einem Monat werden wir den hundertsten Blitz online stellen! Unser Dank geht an alle Leser/innen, die uns in den letzten zwei Jahren begleitet haben. Die  Downloadzahlen und Kommentare zeigen uns, dass unsere Themen auf Interesse stoßen

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Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir möchten uns bei unseren Lesern recht herzlich für das diesjährige Interesse bedanken! Nach einer kleinen Feiertagspause erwarten Sie hier ab 08. Januar 2013 die nächsten Beiträge. Einen besonderen Dank gilt unseren diesjährigen gast.werkern, Dr. Markus Deimann, Dipl. Psych. Alexandra Hauser, Dr. Jürgen Buder, Christine Erlach, Anne Katrin Matyssek und Roland A. Pfister für ihre

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Freier und unbeschränkter Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien aus nahezu allen Wissensgebieten erschien bis vor wenigen Jahren noch als reine Utopie, und das nicht nur aus Sicht der Technik. Es fehlte vielmehr schlicht an Angeboten. Dies hat sich mittlerweile grundlegend durch das Phänomen der offenen digitale Bildungsressourcen (engl. Open Educational Resources, OER) geändert. Aber was genau sind OER?

Offene digitale Bildungsressourcen (OER) – Eine Chance für das organisationale Lernen

Freier und unbeschränkter Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien aus nahezu allen Wissensgebieten erschien bis vor wenigen Jahren noch als reine Utopie, und das nicht nur aus Sicht der Technik. Es fehlte vielmehr schlicht an Angeboten. Dies hat sich mittlerweile grundlegend durch das Phänomen der offenen digitale Bildungsressourcen (engl. Open Educational Resources, OER) geändert. Aber was

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In der Befragung sollen Ursachen, Konsequenzen und Einflussfaktoren einer (nicht) funktionierenden Work-Life-Balance näher untersucht werden. Die Teilnehmer haben dabei die Gelegenheit, sich selbst und ihre eigene Situation genauer unter die Lupe zu nehmen: Wo sind Konflikte zwischen Arbeit und Privatleben? Was kann man Positives aus der Arbeit ziehen und auch im Privatleben nutzen? Zusätzlich haben die Teilnehmer die Möglichkeit, einen von mehreren Amazon-Gutscheinen im Wert von jeweils 10 Euro zu gewinnen.

Sie finden die wissens.blitze zum Thema Work-Life-Balance besonders spannend?

…dann möchte ich Sie auf die Befragung unserer gast.werkerin Alexandra Hauser hinweisen: STUDIENTEILNEHMERINNEN GESUCHT! Für eines meiner Forschungsprojekte zum Thema Work-Life Balance suche ich aktuell noch weitere StudienteilnehmerInnen! Vielleicht haben Sie kurz zehn Minuten Zeit und Lust, um an meiner Online-Befragung teilzunehmen?

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Coursera – Online Kurse

Es gibt eine Reihe von informellen Weiterbildungsmöglichkeiten im Netz. Wenn man „nur“ seinen Interessen folgen will gibt es interessante Videos von Khan Academy, TED Talks, Google Talks, und vielen anderen Anbietern. Inzwischen gibt es allerdings auch Websites, die versuchen, freie Bildungsangebote stärker mit formellen Aspekten zu verbinden. Eine dieser Websites ist Coursera. Coursera arbeitet mit verschiedenen

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Massive Open Online Courses (MOOCs) vernetzen Lernende in offenen Online-Kursen und ermöglichen selbstgesteuertes Lernen. Dieser .blitz stellt das Prinzip Lernen durch Vernetzung vor und diskutiert das Potential für Betriebe und Institutionen.

Massive Open Online Courses­– offenes Lernen im Netz

Massive Open Online Courses (MOOCs) vernetzen Lernende in offenen Online-Kursen und ermöglichen selbstgesteuertes Lernen. Dieser .blitz stellt das Prinzip Lernen durch Vernetzung vor und diskutiert das Potential für Betriebe und Institutionen. Zitieren als: Moskaliuk, J. (2012). Massive Open Online Courses­– offenes Lernen im Netz. wissens.blitz (77). https://wissensdialoge.de/moocs

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Rückschläge auf dem Weg zu einem Ziel können zu verstärkter Anstrengung und Persistenz führen, aber auch zur Aufgabe des Ziels und zur Suche nach Alternativen. Führungskräfte und Mitarbeitende können durch die Gestaltung von Rahmenbedingungen beeinflussen, welcher Weg nach Misserfolgen eingeschlagen wird.

„Jetzt erst recht!“ Wenn Rückschläge motivierend wirken

Rückschläge auf dem Weg zu einem Ziel können zu verstärkter Anstrengung und Persistenz führen, aber auch zur Aufgabe des Ziels und zur Suche nach Alternativen. Führungskräfte und Mitarbeitende können durch die Gestaltung von Rahmenbedingungen beeinflussen, welcher Weg nach Misserfolgen eingeschlagen wird.

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Zu diesem wissens.dialog hat mich meine Teilnahme an der 6. Sitzung des Creative Think Net (CTN) Social Media von Baden-Württemberg:Connected (bwcon) am 10. Juli 2012 inspiriert. Das Schwerpunktthema dieser Sitzung war Kollaboration 2.0. Gemeinsam wurde der Frage nachgegangen, wie sich neue technologische Entwicklungen der Kommunikation und Kollaboration auf die Zusammenarbeit im Unternehmenskontext auswirken. Ich möchte Ihnen nachfolgend die wesentlichen Inhalte der Referenten vorstellen und Sie dann zum Dialog einladen, um dieses vielschichtige Thema weiter zu vertiefen.Zunächst aber zum CTN: Das bwcon: CTN Social Media ist als offener Arbeitskreis mit dem Ziel konzipiert den Erfahrungsaustausch zwischen Personen und Organisationen zu fördern, die sich mit Social Media beschäftigen. Im März informierte ich bereits über eine Sitzung, die sich mit Social Media in der Weiterbildung befasste. Die Veranstaltung, über die ich heute berichten möchte, beschäftigte sich mit Social Media und Kollaboration in Unternehmen.

CTN Social Media zum Thema Kollaboration 2.0

Zu diesem wissens.dialog hat mich meine Teilnahme an der 6. Sitzung des Creative Think Net (CTN) Social Media von Baden-Württemberg:Connected (bwcon) am 10. Juli 2012 inspiriert. Das Schwerpunktthema dieser Sitzung war Kollaboration 2.0. Gemeinsam wurde der Frage nachgegangen, wie sich neue technologische Entwicklungen der Kommunikation und Kollaboration auf die Zusammenarbeit im Unternehmenskontext auswirken. Ich möchte

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Heute werde ich Thesen aus der Studie „Jeder für sich und keiner fürs Ganze? Warum wir ein neues Führungsverständnis in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft brauchen“ vorstellen und diskutieren. Diese Studie setzt sich mit den Herausforderungen an Führung heute auseinander und leitet daraus u.a. Maßnahmen für eine reflektierte individuelle Führungspraxis und für vernetzendes Führen von Organisationen ab (Leipprand, Allmendinger, Baumanns & Ritter, 2012). Basis der Studie waren Expertengespräche mit Spitzenführungskräften in Deutschland, darunter Minister, Staatssekretäre, Vorstandsmitglieder führender deutscher Unternehmen, Präsidenten von Forschungseinrichtungen, aber auch junge Führungskräfte aus Zivilgesellschaft und Netzcommunity.

Wellness für Führungskräfte – Luxus oder notwendige Voraussetzung für gute Führung? Thesen einer Studie zum Führungsverständnis

Heute werde ich Thesen aus der Studie „Jeder für sich und keiner fürs Ganze? Warum wir ein neues Führungsverständnis in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft brauchen“ vorstellen und diskutieren. Diese Studie setzt sich mit den Herausforderungen an Führung heute auseinander und leitet daraus u.a. Maßnahmen für eine reflektierte individuelle Führungspraxis und für vernetzendes Führen von

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Unter These 3 plädieren die Autoren für das Bild einer Führungskraft als Dienstleister – Dienstleister für die Mitarbeitenden! Mit der Hauptaufgabe ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen und bürokratische Hürden zu beseitigen. Also: „Der Manager ist dafür da, Wissensarbeitern das Leben zu erleichtern – nicht umgekehrt.“ Außerdem sprechen sich die Befragten gegen die klassischen Karrieremodelle aus, nach denen „der beste Wissensarbeiter zur Führungskraft aufsteigt . Denn Wissensarbeiter sind nicht automatisch gute Manager.“

Die Führungskraft als Dienstleister – Forderungen eines Thesenpapiers zur Wissensarbeit

Die Download-Zahlen unserer wissens.blitze Nr. 62 und wissens.blitz Nr. 69 deuten darauf hin: Das Thema Wertschätzung beschäftigt viele! Doch wie können Führungskräfte zu mehr Zufriedenheit beitragen? Welches Arbeitsumfeld müssen sie schaffen, damit sich ihre Mitarbeitenden wertgeschätzt fühlen und ihre vollen Potentiale entfalten? Das Thesenpapier „Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld“ greifen diese Fragen auf.

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Wie lassen sich Wissensaustausch, informelles Lernen und Koordination im Team verbessern? Diese Frage wird heute oftmals in Unternehmen diskutiert und Mitarbeitende nehmen an zahlreichen Maßnahmen teil, um individuelle und soziale Kompetenzen dahingehend zu stärken. Vor einigen Tagen habe ich selbst eine Erlebnispädagogik-Fortbildung - als eine heute auch in Unternehmen zunehmend eingesetzte Methode des Teambuildings und der individuellen Kompetenzentwicklung - besucht, die mich die Bedeutung von Wissensaustausch noch einmal von einer ganz anderen Seite hat kennen lernen lassen:

In 20 m Höhe: Wissensaustausch und informelles Lernen mal anders

Wie lassen sich Wissensaustausch, informelles Lernen und Koordination im Team verbessern? Diese Frage wird heute oftmals in Unternehmen diskutiert und Mitarbeitende nehmen an zahlreichen Maßnahmen teil, um individuelle und soziale Kompetenzen dahingehend zu stärken. Vor einigen Tagen habe ich selbst eine Erlebnispädagogik-Fortbildung – als eine heute auch in Unternehmen zunehmend eingesetzte Methode des Teambuildings und

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seit 1. Februar bin ich nun bereits an der Professur für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement der TU München im Team von Prof. Dr. Claudia Peus tätig. Ich möchte heute dem vielfach geäußerten Wunsch nachkommen, doch endlich mal etwas über meinen neuen Aufgabenbereich zu erzählen:

Grüße aus München!

Liebe wissens.werkerInnen und liebe interessierte wissensdialoge.de-LeserInnen, seit 1. Februar bin ich nun bereits an der Professur für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement der TU München im Team von Prof. Dr. Claudia Peus tätig. Ich möchte heute dem vielfach geäußerten Wunsch nachkommen, doch endlich mal etwas über meinen neuen Aufgabenbereich zu erzählen:

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