Whiteboards – Ein Must-Have für das Büro

Ich liebe Whiteboards. Ich habe zwei riesengroße Whiteboards in meinem Büro. Unsere Seminarräume sind ausgerüstet mit festinstallierten und beweglichen Whiteboards. Nichts davon möchte ich mehr missen. Warum?

Whiteboards sind unglaublich flexibel einsetzbar.

Ich kann an Whiteboards schreiben und Geschriebenes schnell korrigieren. Ich kann mit Magneten Ausdrucke aufhängen. Ich kann ein Whiteboard vorbereiten, bevor ich es in einem Termin einsetze.

Ich habe eine große Fläche zur Verfügung, auf der ich so vieles tun kann. Ich kann es nutzen, um vorhandene Materialien zu sortieren und zu strukturieren. Ich kann es auch nutzen, um Neues zu entwerfen und zu gestalten. Ich arbeite mit Whiteboards haptisch und visuell.

Der Nutzung von Whiteboards sind fast keine Grenzen gesetzt. Als Medium hat es für meine Arbeit die größte und flexibelste Einsetzbarkeit, die ein Medium (im physischen Raum) haben kann.

Whiteboards ermöglichen es, gemeinsam mit ihnen zu arbeiten.

Nicht zuletzt ihre Größe macht Whiteboards besonders geeignet für die Zusammenarbeit mit anderen. Mit entsprechend großer Schrift sichert man die Lesbarkeit auch mit etwas Entfernung vom Board. Man kann sogar gleichzeitig daran arbeiten. 

In der gemeinsamen Arbeit mit Whiteboards können gemeinsam Antworten zu Fragen und Lösungen zur Herausforderungen erarbeitet werden. Individuelle Vorüberlegungen können zusammengeführt und gemeinsam strukturiert werden. Dabei entstehen auch neue Einsichten und Ideen. Individuelles Wissen und Erfahrung wird integrieren und miteinander verbunden.

Whiteboards ermöglichen es, (für alle sichtbar) Dinge festzuhalten.

Gedachtes bzw. Gesagtes kann ich auf Whiteboards festhalten und bei der Arbeit in Gruppen für alle sichtbar machen. Das unterstützt im Prozess das wechselseitige Verständnis und im Nachhinein eine Ergebnissicherung für alle. Schnell ein paar Fotos gemacht und fertig ist das Ergebnisprotokoll.

Whiteboards lassen sich schnell umgestalten.

Bei aufgedeckten Missverständnissen können schnell entsprechende Änderungen am Whiteboard vorgenommen werden. Bei neuen Einsichten können diese schnell dargestellt werden, in dem vorhandene Darstellungen angepasst werden.

Whiteboards sind nachhaltig.

Whiteboards verbrauchen keinen Strom. Sie sind bei entsprechender Pflege langlebig. Sie sind schnell abgewischt. Sie sind wiederverwendbar. Die einzigen Ressourcen, die verbraucht werden, sind Stifte und ggf. Post-its, Moderationskarten oder Ausdrucke. Selbst für Moderationskarten gibt es inzwischen magnetische und abwaschbare Varianten, die nachhaltiger sind.

Whiteboards gibt es inzwischen auch online.

Es gibt inzwischen auch großartige Online-Whiteboards, die fast alle Funktionen erfüllen können, die ein Whiteboard im Raum erfüllt. Besonders großartig sind die vielen Vorlagen zur Strukturierung der Online-Whiteboards, sortierbar nach unterschiedlichen Zwecken. Auch die Zusammenarbeit auf diesen Online-Whiteboards ist beeindruckt. Man kann sich in Gruppen aufteilen und an unterschiedlichen Stellen des Boards arbeiten – und sich anschließend die erarbeiteten Inhalte vorstellen. So kann bei entsprechender Gestaltung und Moderation an Online-Boards auch mit sehr großen Gruppen sinnvoll und zielorientiert gearbeitet werden.

Sie erschließen dadurch neue Nutzungsmöglichkeiten. Für mich bleibt aufgrund des Haptischen und der einfacheren Handhabung allerdings dennoch ein „echtes“ Whiteboard der Favorit.

Wenn ich also ein Arbeitsmittel nicht mehr missen will, dann ist das Whiteboard!

Katrin Wodzicki

Momentan leitet sie den Bereich Personal- und Organisationsentwicklung an der Georg-August-Universität Göttingen. Sie studierte Psychologie an der Universität Jena und promovierte an der Universität Zürich. Anschließend forschte sie zu psychologischen und motivationalen Aspekten der computer-vermittelten Kommunikation und Kooperation am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen. Auf wissensdialoge.de schreibt sie über Führung, Teaminteraktion und Arbeitsorganisation.

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