Wir alle haben in unserem Leben bestimmte unterschiedliche Rollen und Gruppenmitgliedschaften, wie z.B. unsere Berufsausbildung, unser Geschlecht, oder unsere Kultur. All das ist Teil unserer Identität und macht unterschiedliche Facetten unseres Selbstbilds aus. So ist für einen Ingenieur möglicherweise nicht nur seine berufliche Identität als Facette seines Selbstbildes zentral, sondern auch seine kulturelle Herkunft oder seine parallel ausgeübte Stellung aus Lehrer an einer Hochschule ein wichtiger Teil seines Selbstbildes. Diese Facetten erlauben uns, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und Stärken ausspielen. Im besten Fall gelingt es uns, wenn man die Stärken aus Bereich A auch in Bereich B einsetzen kann. Häufig wählen Führungskräfte gezielt Mitarbeitende aus, die neben der direkten beruflichen Qualifikation für die ausgewählte Stelle noch weitere Facetten mitbringen: auf diese Weise wird die Expertise aus anderen Bereichen auch im Arbeitsumfeld nutzbar. Wenn Menschen eine größere Vielfalt von Wissen aus verschiedenen Bereichen mitbringen kann das die Innovation und Leistung des gesamten Teams  anschieben. Häufig bleibt aber die Kreativität, die durch facettenreiche Mitarbeitende ins Team getragen wird, deutlich hinter dem Potential. Woran liegt das?

Alles unter einem Hut? Warum es sich lohnt, verschiedene Identitäten in Einklang zu bringen

Aus unterschiedlichen Bereichen unseres Lebens bringen wir vielfältiges Wissen mit. Damit dieses Wissen aber auch in anderen Bereichen nutzbar ist und Innovation auslöst, braucht es bestimmte Rahmenbedingungen.

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