Open Course zum Thema Workplace Learning und Wissensmangement

Am 17.10.2011 startet an der Universität Tübingen in Kooperation mit wissensdialoge.de eine Open Course zum Thema “Workplace Learning” (#ocwl11).  Zur Teilnahme an der webbasierten Lehrveranstaltung eingeladen sind alle, die sich für die Themen „Workplace Learning“ und „Wissensmanagement“ interessieren.

Vor dem Hintergrund der Forschungstradition des „Computer-Supported Collaborative Learning“ stehen dabei kooperative, arbeitsplatzbezogene Lernszenarien im Zentrum des Kurses. Ziel ist psychologische Theorien und empirische Ergebnisse zu verknüpfen und daraus Antworten auf Fragen aus der Praxis zu finden.

Ein OpenCourse ist ein Lehrveranstaltungsformat, das die Grenzen eines Seminars auflöst und über das Web nach außen öffnet. Der Kurs besteht aus Offline-Phasen, in denen Studierende vor Ort theoretische Grundlagen aufbereiten und diskutieren. In den öffentlichen Online-Phasen wird die Diskussion fortgesetzt und in einer Online-Session in einem virtuellen Klassenraum (via Adobe Connect, in Kooperation mit e-teaching.org) mit einem eingeladenen Referent vertieft.  Die erste Online-Live Session findet am 31.10.2011 um 14:15 Uhr statt. Zu Gast ist Dr. Jochen Robes, der über die Erfahrungen mit dem Open Course “Zukunft des Lernens” berichtet.  Danach gibt es noch 5 weitere Online-Sessions mit unterschiedlichen Referenten jeweils 14-tägig, montags um 14:15 Uhr.

Worum geht es im #ocwl11?

Ziel ist, vorhandene Theorien (die meisten davon sind schon entwickelt und publiziert worden, als noch keiner vom Social Web sprach und der Begriff Enterprise 2.0 noch nicht bekannt war) auf aktuelle Visionen und Technologien anzuwenden und zu aktualisieren. Es sollen ganz unterschiedliche Facetten von Workplace Learning thematisiert werden. Wir beschäftigen uns mit dem Ansatz des “Knowledge Building”, der die Konstruktion von Wissen innerhalb von Communities beschreibt. Unter dem Schlagwort “Kollaborationsskripte” geht es um die Frage, wie kooperatives Szenarien strukturiert werden müssen, um Lernen zu unterstützen. Die Forschung zum Transaktiven Gedächtnis beschreibt, mit welchem Mechanismen wir Zugriff auf das Wissen einer Gruppe als erweitertes Gedächtnissystem haben. Auf Basis der Idee der Wissenspirale von Nonaka diskutieren wir, wie implizites Wissen externalisiert und weitergeben werden kann. Außerdem geht es um grundlegende psychologische und soziale Aspekte von Kommunikation im Netz, wie z.B. die Frage nach Grounding-Mechanismen, mit denen wir in der Kommunikation gegenseitiges Verstehen sicherstellen und wir sich diese Mechanismen bei der computermediierten Kommunikation verändern. Diese Fragen wollen wir vor dem Hintergrund ihrer Relevanz für Workplace Learning diskutieren.

Mehr Infos und Anmeldung unter ocwl11.wissensdialoge.de

Johannes Moskaliuk

Johannes Moskaliuk arbeitet als Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Wissensmedien und als Hochschullehrer an der International School of Management. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist digitales Lernen und Arbeiten. Außerdem ist er Geschäftsführer der ich.raum GmbH und arbeitet als Business-Coach mit einem Schwerpunkt auf wertorientierter Führung und Kommunikation.

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Johannes Moskaliuk

Johannes Moskaliuk arbeitet als Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Wissensmedien und als Hochschullehrer an der International School of Management. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist digitales Lernen und Arbeiten. Außerdem ist er Geschäftsführer der ich.raum GmbH und arbeitet als Business-Coach mit einem Schwerpunkt auf wertorientierter Führung und Kommunikation.

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