Der Traum vom „globalen Klassenzimmer“

Offene, digitale Bildungsressourcen, kurz OER, können Vorteile für Nutzer, Ersteller und Institutionen bieten. Im wissens.blitz Nr. 90 erklärt Markus Deimann, wissenschaftlicher Assistent an der FernUni Hagen, wie man diese Möglichkeiten bestmöglich ausschöpft. Doch welche Angebote gibt es? Wir stellen Ihnen drei Erfolgsgeschichten vor.

Zu den wohl erfolgreichsten Initiativen der letzten Zeit, gehören die folgenden drei Internetauftritte:

MIT OpenCourseWare (MIT OCW)

Mit OCW (www.ocw.mit.edu) startete das Massachusetts Institute of Technology (MIT) 2002 eine Initiative, die es ermöglichen sollte, Lehrmaterialien kostenlos und online verfügbar zu machen. Aktuelle sind 2.150 Kurse online verfügbar, die bereits von 125 Millionen Besuchern genutzt werden.

OpenCourseWare Consortium
Nach dem Vorbild der MIT OCW hat sich das OpenCourseWare Consortium (www.ocwconsortium.org) zusammengeschlossen. Hunderte von höheren Bildungseinrichtungen weltweit bieten hier die Möglichkeit online und kostenlos sein Wissen zu erweitern.

Khan Academy
Unter www.khanacademy.org lassen sich über 4.000 Videos aus naturwissenschaftlichen Bereichen finden. Mit der Idee des „globalen Klassenzimmers“ gewann die Seite bereits den Preis des „10100-Projektes von Google, der mit zwei Millionen Dollar dotiert ist.

Welche Online-Angebote fallen Ihnen ein?

Johannes Moskaliuk

Johannes Moskaliuk lehrt und forscht an der EBC Hochschule in Düsseldorf und der Universität Tübingen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist digitales Lernen und Arbeiten. Außerdem ist er Geschäftsführer der ich.raum GmbH und arbeitet als Business-Coach mit einem Schwerpunkt auf wertorientierter Führung und Kommunikation. Auf wissensdialoge.de schreibt er über die Themen Führung, Coaching und Wissensaustausch.

2 Gedanken zu „Der Traum vom „globalen Klassenzimmer“

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